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Lassallestraße (München)

Bauwerk in FeldmochingBauwerk in Moosach (München)Ferdinand LassalleInnerortsstraße in München
Lassallestraße2
Lassallestraße2

Die Lassallestraße ist eine ca. 1,5 km lange Innerortsstraße vom Münchner Stadtbezirk Moosach in die Siedlung am Lerchenauer See im Stadtbezirk Feldmoching-Hasenbergl. Sie ist die Verlängerung der Hanauer Straße und führt von der Triebstraße zur Franz-Fackler-Straße.

Auszug des Wikipedia-Artikels Lassallestraße (München) (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Lassallestraße (München)
Lassallestraße, München Lerchenau West (Feldmoching-Hasenbergl)

Geographische Koordinaten (GPS) Adresse In der Umgebung
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Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 48.1952331 ° E 11.5347192 °
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Adresse

Himmelschlüsselstraße

Lassallestraße
80995 München, Lerchenau West (Feldmoching-Hasenbergl)
Bayern, Deutschland
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Lassallestraße2
Lassallestraße2
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In der Umgebung

Anschlag in München 2016
Anschlag in München 2016

Bei dem rechtsradikal motivierten Anschlag in München 2016 tötete ein 18-jähriger Deutsch-Iraner am 22. Juli 2016 am und im Olympia-Einkaufszentrum (OEZ) im Stadtbezirk Moosach neun Menschen. Fünf weitere verletzte er durch Schüsse. Sieben der neun Todesopfer waren Muslime, eines war ein Rom und eines ein Sinto. Die Polizei war mit einem Großaufgebot im Einsatz. Gut zweieinhalb Stunden nach Beginn des Anschlags stellte eine Polizeistreife den Täter in der Nähe des Einkaufszentrums, woraufhin dieser sich erschoss. Der Vorfall war gekennzeichnet von einer Vielzahl von Gerüchten über Schießereien in der gesamten Münchner Innenstadt. Bei den deswegen ausgebrochenen Paniken bzw. bei der Flucht verletzten sich mindestens 32 Menschen. Die Ermittlungen zu dem Fall zogen sich über drei Jahre hin. Die Ermittlungsbehörden sowie der Bayerische Verfassungsschutz stuften die Tat zunächst als nicht politisch motivierten Amoklauf ein, obwohl die rechtsextreme Gesinnung des Täters für sie feststand, kamen aber im Oktober 2019 zu dem Schluss, es sei „gerechtfertigt, von einer politischen Motivation im Sinne des Definitionssystems PMK zu sprechen.“ Das Landgericht München I hatte den Anschlag bereits Anfang 2018 in einer Reihe mit anderen rechtsextremistischen Taten wie den NSU-Morden, dem Oktoberfestattentat und dem Brandanschlag von Mölln eingestuft. Auch das Bundesjustizamt beurteilte die Tat im März 2018 als „rechtsextremistisch motiviert“. Zuvor hatten bereits drei von der Stadt München beauftragte wissenschaftliche Gutachter unabhängig voneinander diese als „politisch motivierte, rechte Tat“ eingeordnet, die folglich im Verfassungsschutzbericht aufzuführen sei.